Trad. a cura di Simone Priori - 1 Novembre
SPORT BILD: Herr Haas, nach den US Open hieß es, Sie denken über Rücktritt nach. Was ist nun? Ist nach 13 Profi-Jahren Schluss?
Tommy Haas (30): Ich hatte nach den US Open große Probleme mit meiner Schulter. Und nach drei Operationen weiß ich auch, dass sie ein Sicherheitsrisiko ist. Ich habe in den letzten Wochen mit meinen Eltern, Patrik Kühnen und meiner Freundin Sara auch darüber gesprochen, wie es weiter geht. Ab und an hat mich für wenige Sekunden das Gefühl gepackt, dass ich es auf der Tour nicht mehr packe. Aber zum Glück ist dieses Gefühl auch genauso schnell wieder verschwunden. Also mache ich weiter. Hätte sich rausgestellt, dass eine vierte Operation unumgänglich gewesen wäre, dann hätte ich hingeschmissen. Aber zum Glück muss ich nicht unters Messer.
Fühlen Sie sich trotzdem manchmal wie ein körperliches Wrack?
Wäre ich ein Pferd, das beim Kentucky Derby rennt, hätten sie mich schon abgeknallt. Aber zum Glück bin ich zäh wie ein Ackergaul. Ich werde weitermachen. Ich werde noch mal angreifen. Und ich werde auch noch mal für die Top-Spieler gefährlich werden.
Sie sind nur noch Nummer 72 der Rangliste. Wie ist es für Sie, immerhin waren Sie mal der zweitbeste Spieler der Welt, sich an dieser Position zu sehen?
Der Blick aufs Ranking ist komisch und ungewohnt. Irgendwie auch ätzend. Aber wenn ich mir die Dicke meiner Krankenakte anschaue, ist es auch nicht verwunderlich. Mir bedeutet das Ranking nichts mehr. Das ist unwichtig geworden.
Warum tun Sie sich das noch an? Sie haben über neun Millionen Dollar Preisgeld verdient. Mit Werbung und Antrittsgeldern haben Sie doch ausgesorgt.
Warum gehen Sie nicht in Tennis-Rente und genießen das Leben?
Weil Sara mit mir Schluss macht, wenn ich jetzt aufhöre (lacht). Nur Spaß. Erstens kann ich mit dem Wort Rentner noch überhaupt gar nichts anfangen. So weit bin ich noch nicht. Zweitens habe ich auch noch viel zu viele Fragezeichen im Kopf, wie meine Zukunft aussehen soll. Und drittens, und das ist entscheidend, will ich dieses geile Gefühl, auf dem Platz zu stehen, noch ein paar Mal erleben. Es ist so geil, von Leuten bejubelt zu werden. Im Rampenlicht zu stehen und sich die Bälle um die Ohren zu hauen. Diese Gefühle will ich noch ein paar Jahre auskosten.
Einen Trainer haben Sie allerdings nicht mehr. Thomas Hogstedt arbeitet an der Tennisbase von Philipp Kohlschreiber.
Da kann ich ihm keinen Vorwurf machen. Thomas hat eine Frau und zwei Kinder. Er muss auch Geld verdienen. Bei mir ist einfach noch nicht klar, wann ich wieder zum Schläger greife. Derzeit mache ich ja nur Fitnesstraining. Und ich kann doch nicht wie eine Glucke auf Thomas sitzen und erwarten, dass er andere Angebote ausschlägt. Es gibt noch andere Trainer, mit denen ich mir eine Zusammenarbeit vorstellen könnte. Aber darüber zu sprechen ist noch zu früh.
Stimmt es eigentlich, dass Sie in naher Zukunft ihre Freundin Sara Foster heiraten werden?
Wir sind seit zwei Jahren zusammen und es läuft wirklich super. Generell würde ich es nicht ausschließen. Aber einen Antrag habe ich noch nicht gemacht.
Keine Schulter-OP, kein Rücktritt und kein Heiratsantrag?
Richtig. Es läuft alles, wie ich es mir vorgestellt habe
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Tommy Haas: 'Sono tenace come un cavallo da soma'
SPORTBILD: Signor Haas, dopo gli US Open, si è detto che lei ha pensato al ritiro. Cosa è successo dunque? Dopo 13 anni di professionismo siamo alla fine?
Tommy Haas: Dopo gli US Open ho avuto gravi problemi con la mia spalla. E dopo tre operazioni so bene che essa costituisce un rischio. Nelle ultime settimane ne ho parlato con i miei genitori, con Patrik Kühnen e con la mia fidanzata Sara. Talvolta sono stato colto per qualche secondo dal sentore che non sarei più tornato in campo. Ma fortunatamente questa sensazione è scomparsa velocemente. Quindi vado avanti. Si fosse presentata come inevitabile una quarta operazione, avrei gettato la spugna. Ma per fortuna non ho bisogno di andare sotto i ferri.
Non le capita di sentirsi un rottame?
Fossi un cavallo che corre al Kentucky Derby, mi avrebbero da tempo soppresso. Ma per fortuna sono tenace come un cavallo da soma. Andrò avanti. Sarò di nuovo aggressivo e pericoloso per i giocatori di vertice.
Adesso lei è soltanto numero 72 del mondo. Come è per lei, pur sempre un ex numero 2, vedersi in questa posizione?
Il colpo d’occhio al ranking è strano ed inconsueto. In qualche maniera anche bruciante. Ma se guardo allo spessore della mia storia clinica, non è una cosa particolarmente stupefacente. Il ranking per me non significa più niente. E’ diventato irrilevante.
Perché fa ancora tutto questo? Ha guadagnato più di 9 milioni di montepremi. Con pubblicità ed entrate varie non ha di certo preoccupazioni di denaro. Perché non si mette in pensione dal Tennis e si gode la vita?
Perché se interrompo adesso Sara mi molla (ride). E’ soltanto divertimento. Innanzitutto della parola ‘pensionato’ non voglio sentir parlare. Non sono ancora così in là. Secondo poi, nella testa ho ancora parecchi punti interrogativi su che aspetto dovrebbe avere il mio futuro. Infine, e questo è il fattore decisivo, voglio provare ancora per un po’ il brivido dello stare in campo. E’ così emozionante essere osannato dalla gente. Stare alle luci della ribalta, e sentirsi picchiare nelle orecchie il rumore delle palle. Queste sono sensazioni che voglio gustarmi ancora per un paio d’anni.
Tuttavia lei non ha più un allenatore. Thomas Hogstedt lavora con il team di Philipp Kohlschreiber.
Non ho nulla da rimproverargli per questo. Thomas ha una moglie e due figli. Ha bisogno di guadagnare. Ancora non si sa quando io potrò riprendere la racchetta in mano. Al momento sto facendo solo preparazione atletica. E non posso di certo sedere accanto a Thomas e aspettare che lui rifiuti altre offerte. Ci sono altri allenatori con i quali potrei immaginarmi di lavorare. Ma è ancora troppo presto per parlarne.
E’ vero che in un futuro non troppo lontano sposerà la sua fidanzata Sara Foster?
Siamo insieme da due anni e tutto va a meraviglia, quindi non lo escluderei. Ma una proposta ufficiale non l’ho ancora fatta.
Nessuna operazione alla spalla, nessun ritiro e nessun matrimonio?
Esatto. Sta andando tutto come me lo ero immaginato